Hans Wonner´s neue Wundertüte

  • Hallo Wolfi,


    die beiden Piloten sitzen links und rechts von der Fernwelle, die den Prop antreibt.

    Es ist also die Pilotenkanzel.

  • Hallo Hans


    Hab ich's mir doch gedacht, dass ich auf dem kleinen Bildchen ein Gesicht erkannt habe. Also doch Motor hinter der Kanzel. Na dann - auf geht's und suchen.......


    Wolfgang

  • Hallo Hans


    Ich hab da was gefunden, das trägt die Kennung D-ADPQ. Allerdings mit ziemlich großen "Gummistiefeln".
    Ich denk, das ist der von Dir gesuchte Typ.


    Wolfgang

  • Hallo Wolfi,

    damit hast du völlig recht! :thumbsup:

    Vielleicht erklärst du hier noch diesen seltenen Flugzeugtyp, du kannst das so gut.:)

    Dann bin ich auf dein neues Rätsel gespannt...

  • Hallo Hans.


    Nach ich will's noch nicht verraten. Eventuell findet wer diesen einzigartigen Flieger ja über meinen Hinweis. Sollte sich bis Samstag nichts bewegen, dann werde ich den Vorhang lüften und den Namen nennen.


    Wolfgang

  • Hallo,

    klar, ich stand die ganze Zeit auf der Leitung. Ich kannte den Vogel bereits aber bin nicht mehr auf den Hersteller gekommen. Ich wusste nur noch, dass mir das Ding verdammt bekannt vorkommt. Heinkel.....erstflug 1937

  • Hallo Hias.


    Perfekt - und wie gewünscht vom Hans ein wenig zur Geschichte und Entwicklung (Auszug aus Wikipedia)

    Geschichte

    Entwickelt wurde die He 119 ab Herbst 1935 unter der Projektbezeichnung P. 1055 und sollte alle damaligen fertigungstechnischen und aerodynamischen Erkenntnisse berücksichtigen. Nach den ersten Flügen der He 119 V1 im Sommer 1937 wurde Heinkel vom Reichsluftfahrtministerium (RLM) jegliche Weiterführung der Arbeiten untersagt, da nach dessen Meinung keine militärische Verwendbarkeit der Maschine zu erwarten war. Die Arbeiten wurden jedoch trotz der Drohungen von Heinkel weitergeführt. Nach der Fertigstellung der V5 wurden jedoch nach einem erneuten Entwicklungsverbot sämtliche Arbeiten eingestellt.

    Konstruktion

    Um maximale Geschwindigkeiten zu erzielen, wurde die Stirnfläche des Flugzeuges minimiert, indem man die Hauptkomponenten hintereinander anordnete. So wurde der Motor in die Rumpfmitte verlegt und die Luftschraube über eine Propellerwelle angetrieben, welche durch den Besatzungsraum verlief, der ganz vorn lag. Als Antrieb kam nur ein Daimler-Benz-Doppelmotor DB 606 mit 2350 PS in Frage, da sonst keine leistungsstarken Motoren verfügbar waren. Der DB 606 bestand aus zwei nebeneinander in einer Neigung von 44° angeordneten V-12-Motoren des Typs Daimler-Benz DB 601 A1, die auf eine gemeinsame Luftschraubenwelle wirkten. Ähnlich der Heinkel He 100 war auch bei der He 119 eine Oberflächenverdampfungskühlung vorgesehen, mit den gleichen Problemen.

    Im Jahr 1937 erreichte die He 119 V4 eine gemessene Höchstgeschwindigkeit von 620 km/h in 4200 m Höhe. Im anschließenden Rekordflug über 1000 km wurde eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 504,988 km/h ermittelt. Dieser Rekord hielt allerdings nur eine Woche, da eine italienische Breda 88 einen neuen Rekord aufstellte. Ein zweiter Rekordversuch endete wegen Kraftstoffmangels mit einer Bruchlandung.

    Neben der normalen Landversion wurde auch eine Seeausführung mit Schwimmern erprobt. Zu einer Serienfertigung als Schnellbomber kam es nicht, da das Flugzeug im Vergleich zu anderen ähnlichen Flugzeugen erheblich teurer war. Es wurden nur fünf Prototypen gefertigt, die allesamt verschrottet wurden.


    Und auch in Japan gab's welche davon:

    14935_rd.jpg



    Ob allerdings der Flieger vom Hans Schwimmer hatte, kann ich nicht sagen, da man das auf dem Bild nicht erkennt.

    Wolfgang

  • Hallo Hias


    Das hab ich doch glatt übersehen. War jetzt eine Woche auf Seminar, daher meine Untätigkeit. Ich hoffe, der neue Flieger ist nicht zu schwer für Euch.


    Wolfgang

  • Hallo Wolfi,

    weißt du, ob das ein Mock-up ist?

    Das Hauptfahrwerksrad scheint mir arg provisorisch-zylinderförmig,

    und ein MG hängt ziemlich runter.

    Aber ein sehr interessanter Typ und sicher eine harte Nuss!

  • Hallo Hans


    Beide Male ist die Antwort leider nein. Der Flieger hat 2 hintereinander liegende Motoren, wobei der hintere über eine Fernwelle den 2. Propeller antreibt.

    Und der Name klingt auch irgendwie englisch, aber eher vom Fußball her.


    Wolfgang

    PS: 08.10.: Für Hans. Eventuell hast Du mit dem Mock-Up sogar recht, Ich kann nicht herausfinden, ob der Flieger auf meinem Bild auch tatsächlich geflogen ist. Die Type, die gesucht wird, hatte allerdings schon einen Erstflug, aber wie gesagt, ob es der konkrete Flieger auf dem Bild auch in die Luft geschafft hat, weiß ich leider nicht.

  • Hy Leute

    Ein weiterer kleiner Hinweis auf meinen Flieger. Da wollte wohl jemand genau wissen, wie der innen aussieht.


    Wolfgang

  • Hallo Leute


    Alle im Urlaub, keiner eine Idee?? Dann gibt's einen Tipp: Dieser Flieger basiert auf einer Idee von Michel Vernisse, der ein Jagdflugzeug mit 2 hintereinander liegenden Motoren für bessere Flugleistungen und höhere Ausfallssicherheit wollte. Michel Vernisse war übrigens auch Direktors der Arsenal de l’Aéronautique.

    Diese Hinweise sollten Euch dem gesuchten Flieger doch deutlich näher bringen.


    Wolfgang

  • Hallo Hias


    Glückwunsch. Ja der Ansatz war gut, obwohl ich versucht habe, in meinem ersten Post davon ein wenig abzulenken.
    Jawohl - die Arsenal VB-10 ist haargenau richtig ! :thumbup:

    Wolfgang