Bugrad Me 262


  • Wäre es überhaupt mögliich son ein modell in AFPD laufenzu lassen ?! Wenn man an die dateien günstig kommen würde ?!


    Würde mich nur mal so interessieren.



    mfG philip

  • Hallo Hans-Jörg,


    die Preise sind ja günstig, das lohnt sich für die aber nur weil Sie das vielen anbieten. Denn ein Modell mit 60-80.000 Polys ist ja auch nicht in 4 Tagen gemacht.


    kehne ,


    würde schon gehen sowas umzubauen für den Sim, aber da nicht jeder nen Spitzenrechner hat, wären das einfach zuviele Polys. Lohnt aber nicht. Da würde sich alles ausbremsen. Und die Modelle sind meist wie ich grade gesehen hab auch nur Aussen modelliert. Bei fast allen hab ich keine Einbauten gesehen oder Pilotenpuppen wie Sie Lego immer schön macht. Damit hätten deren Modelle schnell 80.-100.000 Flächen und der Sim würde sich einen abruckeln. Schöne Sim Modelle haben 10. oder 20 tausend.

  • Hallo,
    ich habe auf einigen von Hans-Jürgens Bildern auch bemerkt, dass eine Mechanik zur Ansteuerung des Bugrades fehlte. Eine Kombination für das Einfahren und Lenken über den selben Kolben fällt ebenfalls aus, da die Zylinderstange nicht über einen Kugelkopf mit dem Fahrgestell verbunden ist. Also bestätigt sich wohl Dietmars Aussage.
    Stutzig haben mich nur einige Texte von Internetseiten gemacht, bei denen von einem "aktiven" Bugrad die Rede war. Habe die Seiten leider nicht mehr im Kopf.


    Nunja, ich werde die Scheren also wieder entfernen, und dann mal schauen wie sich das später im AFPD umsetzen lässt. Vielleicht kann man ja tatsächlich Bremsen programmieren :D. Das hängt aber auch davon ab, wie groß die ME werden soll. Ich hatte kurzzeitig sogar an eine 1:1 Version gedacht, weiß aber nicht ob die ankäme. Zumal ich eigentlich auch nicht viel von Originalgrößen halte. Aber mal schauen.

  • Hi Tobias,
    dein Modell sieht schon mal klasse aus. :)) :)) :))


    Allerdings sind meinem Perfektionisten-Auge direkt ein paar Dinge aufgefallen:


    - Der Haubenrahmen, der die Frontscheibe und die seitlichen Dreiecksscheiben einfasst, ist etwas zu wuchtig geraten. von der Seite gesehen, ist der Rahmen tatsächlich recht wuchtig aber nicht von vorne gesehen!


    - Der Haubenrahmen im vorderen Bereich ist trapetzförmig und nicht rund! Die Fenster rechts und links neben der Frontscheibe sind genau dreieckig. Der trapetzförmige Querschnitt der Haube wird nach hinten hin zunehmend abgerundet, wobei die Seitenscheiben aber allgemein wenig gewölbt sind. Es wird also im Wesentlichen nur das Kabienendach nach hinten immer runder. Das ist DAS charakterisitsche Designmenrkmal der Haube!


    - Die Frontscheibe war plan.


    - Die Löcher in den Verkleidungen der Anlassermotoren für den Handstarter fehlen.


    - Die Verkleidung der Anlassermotoren waren fast bündig mit der Einlauflippe der Triebwerksverkleidung.


    - Die Felgen der Räder hatten keine Speichen. Auch nicht die des Hauptfahrwerks. Die trommelartigen Felgen hatten nur ganz aussen winzige Rippen in einer schmalen Rinne - mehr nicht.


    - Das Höhenleitwerk war etwas weiter hinten angesetzt. Bei deinem Modell ist es ja fast bündig mit der Seitenleitwerksnase.


    - Die Flügel und das Seitenleitwerk waren weniger dick.


    - Das Hauptfahrwerk hatte nur an der Hinterseite Spurgabeln.


    Hier ein Foto aus ähnlicher Perspaktive auf dem man gut erkennt, dass die Haube allgemein trapetzförmig und der Rahmen deutlich weniger wuchtig ist:




    Gruß,
    Dietmar

    "Man sollte die Erde nicht zu schnell auf's Modell zukommen lassen, denn sie ist gross und schwer!"
    Neue AFP(D) Modelle: http://www.kdkuehn.de

    Edited 10 times, last by Lego ().

  • Tobias ,


    ich habe mich mit der Me262 bislang nicht befasst, habe daher keine Detailvorschläge. Im allgemeinen sieht Deine Arbeit aber sehr schön aus. Bei wievielen Polygonen liegst Du?

  • Hallo zusammen,


    Dietmar :
    Zunächst, das Fahrwerk war bisher das Einzige an dem ich etwas akribischer gearbeitet habe bisher, demnach stimmen sehr viele Details noch nicht, die Haube ist mir auch aufgefallen, wird natürlich später entsprechend detailierter gemacht und korrigiert, die Riederlanlasser kommen bei späteren Detailarbeiten selbstverständlich auch dazu.


    Die Triebwerke haben und werden mir sicher noch Probleme bereiten, ich habe bis heute nicht verstanden wie man vernünftige Übergänge schaffen kann. Das gleiche Problem habe ich bei den Tragflächen die einfach stumpf in den Rumpf rein ragen. Das sieht kac** aus und ich würde es gerne anders machen, wenn ich es könnte. Vielleicht hast du ein paar Tipps oder auch ein Beispiel?


    Tragflächen und Leitwerke passe ich auch gerne noch an. Das soll ja vernünftig werden.


    Zum Fahrwerk: Ich habe unten ein Bild angefügt an dem ich mich orientiert habe. Zu sehen sind die zwei Scheren, und diese „Speichen“, die ich auch versucht habe nachzubilden. Sollte das dennoch nicht korrekt sein, ändere ich das gerne.


    Ich schätze deine Kritik immer sehr, und möchte auch soviel wie möglich davon umsetzen, das sollte oben also kein rechtfertigungstext werden.


    klaus
    Es ist wie bei Damen, über den Speck auf den Rippen redet man nicht gern. Ich habe mich noch nie gut darauf verstanden, sinnvoll Polygone zu sparen. Genauso wenig wie ich vernünftige Übergänge beherrsche. Demnach ist die gute ME jetzt bereits nicht gerade die schlankste und hat mit ca.20.000 Faces bereits ordentlich angesetzt.


    EDIT: Es können etwa 10.000 Faces abgezogen werden, da ich in den Turbinen eine alte Welle eingebaut habe, die ich mal für meine Ardao 234 gemacht habe. Diese Welle ist mit übertrieben detailierten Schaufeln bestückt. Das treibt die Anzahl der Faces unnötig in die Höhe, zumal diese Schaufeln hinterher eh wegfallen werden und durch Textur oder Ähnlichem ersetzt werden.

  • Tobias ,


    20.000 sind schon einige, aber so "rund" wie Deine 262 aussieht, ist das denke gut so. (kann ich ohne Gitternetz eben nicht genau sagen). Diese Hohlkehlenübergänge sind ne Sache für sich und nie ganz leicht, das stimmt. Daher ist oft abzuwägen, ob sich diese je nach Modell überhaupt lohnen. Bei einem Scalevogel wie Deiner 262 sind die dann schon das Sahnehäubchen. Aber wenn Du Schwierigkeiten hast dann schiebe eben Deine Wings ein wenig in den Rumpf und Passe die Polys an der Hohlkehle sogut an wie Du kannst. Dann kommt der Übergang auch schon so recht gut. (mann sollte ja auch bedenken wenn Du einen Übergang aus dem Rumpf herausmodellierst, dann ist dieser ja fix. Und später kommen ein paar die am EWD rumspielen und dann sieht das im Editor und Sim optisch garnicht mehr schön aus)
    Ich würde sagen, je feiner Deine Netzaufteilung ist, desto eher würde ich den Übergang aus dem Rumpf direkt herausmodellieren. Bei wenigen Polys kannst Du leichter einen einzeln gebauten Flügel imt dem Rumpf verbinden, bei vielen wird das eine Daktorarbeit.
    Wie gesagt mit Meta kenne ich mich nicht mehr aus, aber Denke so ähnlich wirds auch da funktionieren.....schneide mit dem Messer in der Seitenansicht die Kontur(Wurzelrippe<->zu Verlauf) am Rumpf aus. Hierbei ist darauf zu achten, dass Du versuchst so gleichmäsig wie möglich schneidest und nicht mal ne lange Kannte oder nur ne sehr kurze zu bekommen. Sollte so am Ende aussehen wie wenn Du eine Rippe/Rippenquerschnitt auf den Rumpf lackiert hättest. Aus dieser Kontur nimmst Du dann die inneren Polys und extrudierst dann sanft heraus. Machst dann die so entstandene Wurzelrippe aussen plan und extrudiesr so deinen flügel daraus. Vielleicht hats Dir ja ein wenig geholfen....

  • Hi Tobias,
    genau die kleinen Rippen meinte ich an den Rädern. Deine Referenzbilder vom Fahrwerk sehen recht orginalgetreu aus. In meinen Büchern habe ich allerdings auf einigen Bildern entdeckt, dass beim Hauptfahrwerk die vordere Spurgaben wohl nicht immer vorhanden war. Allerdings sind die meisten Bilder, die ich davon habe nicht gerade von guter Qualität...


    Wegen den verrundeten Übergängen - ich habe dir hier mal ein kleines Tutorial dazu zusammen gebastelt. Ich denke es illustriert ganz gut, wie man das mit Meta (und auch mit anderen Programmen) machen kann. :)


    Tutorial - Verrundeter Flügel-Rumpf-Übergang


    Gruß,
    Dietmar

    "Man sollte die Erde nicht zu schnell auf's Modell zukommen lassen, denn sie ist gross und schwer!"
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    Edited once, last by Lego ().

  • Hi,


    ich denke, das klasse( :rock:!) Tutorial von Lego zeigt deutlich, daß ein glatter und formtreuer Flächenanschluss nicht mehr als ein paar dutzend (oder hundert) Polygone erfordert. In Relation zu derzeit ca. 10k sind das "Peanuts". Die Kühlrippen am Hauptfahrwerks-Rad sind dagegen echte Polygon-Fresser.


    Das illustriert doch gut den Zusammenhang zwischen der Sichtbarkeit eines Details und dem nötigen Polygonbudget: Das Rad ist relativ klein und meistens unter der Fahrwerksklappe verborgen, in ein paar Metern Entfernung verschwinden die Minirippen unterhalb der 1-Pixel-Grenze. Der Rumpfanschluss dagegen ist groß, sehr charakteristisch für die 262 und ständig zu sehen.


    Ich denke, viele kleine Details lassen sich ganz gut in die Textur "verbannen", wenn die Form erst mal im Großen und Ganzen stimmt.


    Ich habe keine Tutorials für meta, nur dieses für Blender. Die Technik ist aber ähnlich: Erst die Grundformen anpassen, dann "Stützlinien" ziehen, dann mit Polygonen auffüllen.
    http://forums.cgsociety.org/showthread.php?f=91&t=252648


    Gruß & viel Erfolg,
    Frank

  • im Anhang Hauptfahrwerksbein Vorserienmaschine, V9 / V10


    Fotos:


    Serienmaschine Einsitzer:


    http://www.b-domke.de/AviationImages/Me262/6019.html


    Doppelsitzer:


    http://www.williammaloney.com/…/21Me262MainGearWheel.htm


    http://www.williammaloney.com/…/07Me262MainGearWheel.htm


    Tobias ,


    vergiss ansonsten die Detail-Foto-Links nicht.... :D :D Unterlagen hast du genug dafür, musst dich halt nur für eine Version festlegen.


    Gruß
    Hans-Jürgen

  • Hi,
    irre, wie einfach das bei dir wieder wirkt Dietmar... :))


    Ich denke mal, ich werde tatsächlich schauen müssen, soviel wie möglich über gute Texturen zu machen, damit man die Zeit besser in sichtbaerere Details investieren kann.


    Ich danke euch schonmal für die Hilfe, werde versuchen soviel wie möglich davon umzusetzen :) :)) :))

  • Hi,
    übrigens gibt es eine einfache Methode, um herauszufinden, ob es sich lohnt ein Detail zu modellieren oder eher als Textur zu machen:


    In Meta zoom das Modell so, dass es mit seinem Rumpf z.B. in der Seitenan- oder Draufsicht den Bildschirm (3D-View-Panel) vollständig ausfüllt. Das ist im AFPD so die kleinste Distanz, die man so normalerweise bekommen kann, wenn man sich selbst vor den Füssen rumrollt. Details, die dann nur ein paar Pixel groß sind, lohnen nicht modelliert zu werden.


    Prüf das mal an den Rädern. Also Nur Rumpf und Fahrwerk einblenden. In der Seitennasicht den Rumpf auf Bildschirmgröße bringen und dann in der Zoomstufe die Räder anschauen. Die Kühlrippen an den Felgen z.B. sind dann bestimmt nicht größer als 5 Pixel... ;)


    Bei 1:1-Modellen ist das sicherlich noch etwas anders. Aber für die üblichen Modellmaßstäbe kann man das so machen.


    Gruß,
    Dietmar

    "Man sollte die Erde nicht zu schnell auf's Modell zukommen lassen, denn sie ist gross und schwer!"
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    Edited once, last by Lego ().

  • Ahhhh, heiße Ware - danke für den Link, Jürgen.


    Die im aktuellen Nachbau eingesetzten Triebwerke sind deutlich kleiner als das Jumo 004, daher sieht der Übergang zwischen Triebwerk und Verkleidung etwas anders aus als beim historischen Vorbild.


    Gruß,
    Frank

  • Quote

    Original von h.-j.fischer
    Hi,


    mal ganz verschämt nach dem aktuellen Stand nachfragen...... ;) ;)


    Gruß von einem Me 262-Fan


    nochmals ganz verschämt nach dem aktuellen Stand nachfragen...... ;) ;)


    Gruß
    Hans-Jürgen

  • Hi


    wenn du schon so nett nachfragst:
    Also oben das Bild ist zumindest nicht mehr up to date. Ich gebe aber auch zu, in der letzten Zeit leider so gut wie garnichts mehr gemacht zu haben. Bastel gerade in diversen Computerversandshops eine neue Maschine zusammen, damit der AFPD mit seinen AddOns endlich vernünftig benutzt werden kann. (mein betagter Rechner macht das langsam nicht mehr mit).


    Die letzten Änderungen an der ME:
    Ich habe den Kabinenhaubenbereich bzw. die Streben korrigiert, sie entsprechen nun von der Stärke und Form dem Original.
    Das Bugrad ist ebenfalls korrigiert (Scheere abmontiert usw.).
    Ich habe mich zudem an der Anformung von Flächen und Turbinen versucht.
    Flächenübergang werde ich lassen, da es sich bei diesem Flugzeug kaum lohnt, und sich so der Anstellwinkel später schwer vernünftig ändern lässt.
    Bei den Turbinen habe ich aufgegeben. Ich bin scheinbar untalentiert was das angeht.
    Vielleicht erlaubt mir Dietmar ja, dass ich ihm die Dateien demnächst einmal zusende, damit er mir die Anformung am Objekt erklärt.


    Ansonsten brauche ich wohl (neben dem neuen Rechner als Motivation) wohl noch einen weiteren Tritt in den Allerwertesten, um mich mal wieder um diesen schönen Vogel zu kümmern. ;)

  • Apuh. kam mit Verzögerung heute Nachmittag an, danke dafür :D :D


    Habe gerade meine Materialien herausgekramt, geordnet und geschaut wo ich stehen geblieben bin.
    Es sieht also so aus, dass ich anscheinend die Streben der Kanzel korrigiert habe (die seitliche Stärke in die Kanzel hinein kommt später im Zuge des ReVi-Baus dazu) sowie die Turbinen hochgezogen habe. Das mit der Anformung erwähnte ich bereits. Sähe sicher besser aus. Vor allem der hintere Teil der Turbine ist sehr speziell an die Tragfläche angeformt, da ist also noch eine Menge Arbeit von Nöten.


    Ansonsten werde ich mich, was die Details angeht, wohl weiter an dem Modell von Marek Rys orientieren (daher auch weiterhin die zwei Scheeren an den Hauptfahrwerken und die kleinen Rippen in den Felgen - hätte man sicher per Textur machen können, nun sind sie allerdings eben dran ;) )
    Ich denke das ist der derzeitige Stand - sofern ich nichts vergessen habe - an den es anzuknüpfen gilt.