Posts by Lego

    Hi Detlev,
    wie ich ja schon recht ausführlich in den anderen Threads geschrieben habe, ist es insgesamt recht kompliziert neue Profile für den AFPD zu erstellen.
    Ich hatte deswegen auch einen regen Austausch mit IPACS und habe auch einige sehr hilfreiche Informationen bekommen.


    Ich habe aber inzwischen die Arbeiten an neuen Profilen trotz erster Erfolge (siehe RG15, das ich beim Calypso Contest verwendet habe) eingestellt. Der ganze Sachverhalt ist sehr komplex und das Problem der Ermittlung der Polaren für große Anstelwinkel ist nur schwer zu überwinden. Es bleibt leider nur die numerische Extrapolation oder eben echte Windkanalmessungen. Das eine ist zu ungenau, um verscheidenen Profilen ein unterscheidbares Abrissverhalten zu geben und das andere ist für Otto-Normal-User nur schwer realisierbar.


    Eine dritte Möglichkeit, die Polaren für große Anstellwinkel zu bekommen, wäre, sie durch Versuch im AFPD zu ermittlen. Vieleicht schreibt jemand mal ein Programm mit dem man die Polaren grafisch editieren kann. Man könnte sich dann schrittweise an etwas halbwegs Realistisches herantasten. :)


    Gruß,
    Dietmar

    Hi,
    ich bin auch schon vor geraumer Zeit auf dieses Problem hingewiesen worden. Habe jedoch bisher nicht den Fehler finden können. Ich vermute auch wie Hans, daß es eine kleine Inkompatibilität der älteren Objektdefinitionen ist.


    Ich schätze, daß ich den Gyro mal neu auflegen muß... ;(


    Gruß,
    Dietmar

    Hi,
    das Moazagotl ist ja mal wieder ein exzellentes Modell! Der Wasserballast ist klasse gemacht! Da kann ich mich nur respektvoll vor verneigen! :)) :)) :)) :))


    Traumhaft! :sekt: :sekt: :sekt: :sekt:


    Gruß,
    Dietmar

    Hi,
    die Eigenstabilität der beliebten Koax-Helis kommt nicht vom Koaxial-Rotor, sondern von der Auslegung der Rotorkinematik.
    Ein normaler Heli mit Heckrotor kann ebenso eigenstabil fliegen wie ein Koax-Heli - siehe Silverlit PicooZ!!!
    Es ist letztlich alles eine Frage wie die Rotorkinematik eingestellt ist!


    Im Allgemeinen will man aber bei Kunstflughelis kurze Reaktionszeiten und schnelles, präzises Folgen auf Komandos haben. Das erfordert in letzter Konsequenz einen insich instabilen Schwebeflug.


    Der Grund dafür liegt in der dafür benötigten Antriebsleistung. Ein sehr stabil fliegender Heli (oder auch Flächenflugzeug) benötigen recht große Momente, die durch die Steuerorgane erzeugt werden, um eine Lageänderung zu bewirken. Möchte man den Flugzustand auch noch schnell ändern, muß man diese Momente in kurzer Zeit aufbringen - man benötigt also viel Leistung!


    Ein instabiler Flugzustand benötigt dagegen nur relativ kleine Momente. Bringt man die in einer ebenso kurzen Zeit auf, benötigt man also nur wenig Leistung.
    Anders herum: Hat man nur eine begrenze Antriebsleistung zur Verfügung kann ein instabil ausgelegter Heli sehr viel schneller reagieren als ein stabil ausgelegter.


    Daher werden die manntragenden Kampfhubschrauber und -Flugzeuge grundsätzlich instabil ausgelegt. Gleiches gilt für RC-Kunstflugmodelle - egal ob Heli oder Flächenflieger.


    Gruß,
    Dietmar

    Urs,
    da sind sie ja wieder: die völlig fachwissenbefreiten Aussagen von dir: :D


    Quote

    Der FMS ist keine vollwertige Simulation ....


    Der FMS verwendet intern exakt das gleiche Prinzip wie der Reflex (3D-Modell-unabhängiges Parametermodell) Der einzige Unterschied dürfe im Gleichungssystem liegen, das beim Reflex möglicherweise etwas aufwändiger ist. Das ist aber auch schon alles.
    Gibt man sich als Modellentwickler ein bischen mehr Mühe, kann man auch im FMS ein Model recht realistisch ans Fliegen bringen. Leider ist die Mehrheit der Modelle nicht sonderlich sorgfältig eingestellt worden, was dann leider dazu führt, dass man schnell den Eindruck bekommen kann, dass der FMS nix taugt.


    Den FMS als "keine vollweritge Simulation" zu bezeichnen ist daher nicht nur den Entwicklern gegenüber eine Frechheit, sondern auch sachlich schlicht falsch! :evil:


    Gruß,
    Dietmar

    Hi,
    melde dich hier im Forum nochmal neu an (nur anmelden, nicht neu registrieren). Die Cookies, die dabei gesetzt werden, gibt's ja noch nicht auf deinem neuen PC. Viele Foren zeigen die Bilder nur, wenn man angemeldet ist. Hier bei RC-Sim ist es auch so.


    Gruß,
    Dietmar

    Genau, das passt ja wunderbar zu dem, was ich vor einiger Zeit erlebt hatte:
    Ich stand an einer Kreuzung an der Ampel. Schräg gegenüber auf der anderen Seite der Kreuzung stand mir eine uralte Ente gegenüber. Dahinter war ne Einfahrt eines Autohändlers der bayrischen Hofmarke. Aus der fuhr ein niegel-nagel-neuer 5er heraus - schön mit viel Schwung - man sah dem Fahrer regelrecht am Fahrstil an, dass er sich freute, endlich seinen Neuen bekommen zu haben.
    Er kurvte also schön spritzig vom Gelände und *paaaaffffffffffff* knallte ihm ein anderer in die Seite!
    Es wurde grün und die Ente legte los. Schön gemütlich tuckerte sie über die Kreuzung und als sie die 10m der Kreuzung hinter sich hatte, dachte ich mir noch: "Mensch, die alte Ente hat mehr Strecke geschafft als der neue 5er...." :D :D :D :D :D


    Gruß,
    Dietmar

    Hi,
    übrigens gibt es eine einfache Methode, um herauszufinden, ob es sich lohnt ein Detail zu modellieren oder eher als Textur zu machen:


    In Meta zoom das Modell so, dass es mit seinem Rumpf z.B. in der Seitenan- oder Draufsicht den Bildschirm (3D-View-Panel) vollständig ausfüllt. Das ist im AFPD so die kleinste Distanz, die man so normalerweise bekommen kann, wenn man sich selbst vor den Füssen rumrollt. Details, die dann nur ein paar Pixel groß sind, lohnen nicht modelliert zu werden.


    Prüf das mal an den Rädern. Also Nur Rumpf und Fahrwerk einblenden. In der Seitennasicht den Rumpf auf Bildschirmgröße bringen und dann in der Zoomstufe die Räder anschauen. Die Kühlrippen an den Felgen z.B. sind dann bestimmt nicht größer als 5 Pixel... ;)


    Bei 1:1-Modellen ist das sicherlich noch etwas anders. Aber für die üblichen Modellmaßstäbe kann man das so machen.


    Gruß,
    Dietmar

    Hi Tobias,
    genau die kleinen Rippen meinte ich an den Rädern. Deine Referenzbilder vom Fahrwerk sehen recht orginalgetreu aus. In meinen Büchern habe ich allerdings auf einigen Bildern entdeckt, dass beim Hauptfahrwerk die vordere Spurgaben wohl nicht immer vorhanden war. Allerdings sind die meisten Bilder, die ich davon habe nicht gerade von guter Qualität...


    Wegen den verrundeten Übergängen - ich habe dir hier mal ein kleines Tutorial dazu zusammen gebastelt. Ich denke es illustriert ganz gut, wie man das mit Meta (und auch mit anderen Programmen) machen kann. :)


    Tutorial - Verrundeter Flügel-Rumpf-Übergang


    Gruß,
    Dietmar

    Hi Tobias,
    dein Modell sieht schon mal klasse aus. :)) :)) :))


    Allerdings sind meinem Perfektionisten-Auge direkt ein paar Dinge aufgefallen:


    - Der Haubenrahmen, der die Frontscheibe und die seitlichen Dreiecksscheiben einfasst, ist etwas zu wuchtig geraten. von der Seite gesehen, ist der Rahmen tatsächlich recht wuchtig aber nicht von vorne gesehen!


    - Der Haubenrahmen im vorderen Bereich ist trapetzförmig und nicht rund! Die Fenster rechts und links neben der Frontscheibe sind genau dreieckig. Der trapetzförmige Querschnitt der Haube wird nach hinten hin zunehmend abgerundet, wobei die Seitenscheiben aber allgemein wenig gewölbt sind. Es wird also im Wesentlichen nur das Kabienendach nach hinten immer runder. Das ist DAS charakterisitsche Designmenrkmal der Haube!


    - Die Frontscheibe war plan.


    - Die Löcher in den Verkleidungen der Anlassermotoren für den Handstarter fehlen.


    - Die Verkleidung der Anlassermotoren waren fast bündig mit der Einlauflippe der Triebwerksverkleidung.


    - Die Felgen der Räder hatten keine Speichen. Auch nicht die des Hauptfahrwerks. Die trommelartigen Felgen hatten nur ganz aussen winzige Rippen in einer schmalen Rinne - mehr nicht.


    - Das Höhenleitwerk war etwas weiter hinten angesetzt. Bei deinem Modell ist es ja fast bündig mit der Seitenleitwerksnase.


    - Die Flügel und das Seitenleitwerk waren weniger dick.


    - Das Hauptfahrwerk hatte nur an der Hinterseite Spurgabeln.


    Hier ein Foto aus ähnlicher Perspaktive auf dem man gut erkennt, dass die Haube allgemein trapetzförmig und der Rahmen deutlich weniger wuchtig ist:




    Gruß,
    Dietmar

    Hi,
    der Grund warum die Spurgabeln beim Bugrad recht bald weggelassen wurden ist recht simpel zu verstehen, wenn man sich vor Augen fuehrt wozu die Spurgabel ueberhaupt da ist:


    Das Teleskop-Federbein besteht aus einen Stossdaempfer und einem Federelement. Beides ist rund. D.h. der untere Teil kann nicht nur in den oberen Einfedern, sondern sich auch verdrehen.
    Normalerweise ist das Verdrehen unerwuenscht, weshalb man eine Spurgabel anbaut, die dafuer sorgt, dass sich der untere Teil zwar noch in den oberen schieben aber nicht mehr verdrehen kann.


    Bei aktiv gelenkten Fahrwerken hat man daher zwei Moeglichkeiten des Lenkens:
    1.) Man dreht das gesamte Federbein (heute recht weit verbreitet)
    2.) Man dreht die Spurgabelaufhaenung (findet man oft bei Warbirds der 50er und 60er Jahre (erkennt man am Hydraulikmotor oben an der Spurgabel).


    Bei der Me 262 war das Bugrad aber garnicht aktiv gelenkt. Gesteuert wurde ausschliesslich ueber Radbrmesen. D.h. das Bugrad war frei drehbar und richtete sich nur nach vorne weil es einen Nachlauf hatte.


    Wenn also das Bugrad eh frei drehbar ist, braucht man die Spurgabel auch nicht mehr.... :)


    Gruss,
    Dietmar

    Hi,
    oh wow! Das ist ja mal wider ein echter Hingucker!!! :rock: :rock: :rock:
    Klasse Innenausbau und überhaupt 1A Modellierarbeit! :) :)


    Gruß,
    Dietmar

    Hi,
    jepp. Durfte es auch schon testen. :D :D :D
    Sehr cool ist der neue Ansichtsmodus. Er versucht alle Multiplayermodelle im Blickfeld zu halten. Das kommt besonders gut, wenn man Formationsflug macht oder gegen einander fightet - ja ihr vermutet richtig: es gibt jetzt auch Modell-zu-Modell-Kollisionen!
    :rock: :rock: :rock:
    Ich mach' euch bei Gelegenheit noch ein paar Bilder von den neuen Streamer-Tails, die man für Combat-Sessions einschalten kann.

    Hi,
    einen schon fast schönen Tod hatte eins meiner Wasserflugmodelle:


    Es war einer meiner alt-gedienten Wasserflieger, der hervorragende Flugeigenschaften hatte und daher eins meiner Lieblingsmodelle für's gemütliche Feierabendfliegen war. Naja, eines Tages war ich mal wieder damit auf dem Fühlinger (hier in Köln) unterwegs. Vom Ufer aus war kein Sterbens-Lüftchen an Wind zu spühren, man sah aber an den kleinen Wellen weiter draussen, dass durchaus Wind da war.


    Wie auch immer - das Wetter war eigentlich perfekt fürs Wasserfliegen. Also alles ausgepackt, aufgebaut, gecheckt, ab ins Wasser, Gas und ssssssssssst - ab in die Luft. Schön!


    Der alte Bürstenmotor zog noch immer gut und der Steinzeit-NiCd-Akku gab noch genug Strom für so manche schöne Kurve am Himmel.


    Beim Wasserfliegen fliege ich meist nicht sonderlich hoch. Höchstens in Baumwipfelhöhe. Aber irgendwie hatte mich an diesem Tag mal wieder der jugendliche Leichtsinn gepackt - war ja auch so schönes Wetter...


    Ich haute also den Gashebel nach vorne und liess das tapfere Fliegerlein steigen. Es liess bald die Baumwipfel unter sich und tummelte sich leicht schütteln im dort oben wirkenden Wind. Immer höher und höher. Waren dann irgend wann so um die 70-80m,


    Ich dachte noch, ach was schön - das nächste mal bauste die Kamera an - als ur-plötzlich ein Flügel des Hochdeckers anfing zu rudern. Seltsam!
    Sekundenbruchteile später montierte der Flügel einseitig ab, das Fliegerlein faltete darauf hin auch den anderen Flügel ein und begab sich schnurstracks in einen fast schon schön anmutenden Spiralsturz mit der Nase voran, während der losgelöste Flügel wie ein Blatt im Wind hinterher taumelte. Was ein Bild: Blauer Himmel, ein sich drehendes, fallendes Etwas und ein seltsame Ding, das dem Etwas versuchte hinterher zu eilen.


    Es kam mir wie eine Ewigkeit vor in der ich nur machtlos zusehen konnte. Mir war schnell klar, dass da nichts mehr zu machen war. Also schön brav Motor drosseln, ein Blick zur voraussichtlichen Aufschlagzone und dann nur noch abwarten auf das unvermeidliche Ende.


    PAFFFFFFFFFFF - Was ein Aufschlag! Eine ordentliche Wasserfontäne schoss gen Himmel, seitlich spratzten tausend Teile heraus, eine grosse ringförmige Welle und dann nur noch ein kleines, kaum erkennbares Häuflein auf dem Wasser. - Das war's.


    Sender aus, Badehose an und ab in die Fluten. Meine Frau spielte den Einweiser, da man schwimmend die Trümmer kaum sehen kann.
    Als ich endlich dort ankam, konnte ich mir keinen richtigen Überblick verschaffen. Ich sammelte ein, was mir so entgegen trieb und brachte alles an Land.


    Dort stellte sich heraus, dass ich alle wichtigen RC-Teile wiedergefunden hatte - Holz schwimmt halt und was dran befestigt ist, schwimmt halt auch....
    Ich konnte ca. 13 größere Bruchstücke erkennen, die aber kein ganzes Modell mehr ergaben....


    Der Flieger war also nicht mehr zu retten, der Motor tut aber heute noch seinen Dienst in meinem Aircamper. :)
    Der Akku hatte es zwar auch überstanden, nur fing er etwa 2 Monate später fürchterlich an zu rosten.


    Die Ursache für's Abmontieren konnte ich nicht wirklich feststellen, vermutlich hab ich beim Aufrüsten eine Flügelstrebe nicht ordentlich gesichert. Wäre ich nicht aus dem Windschatten der Bäume herausgeflogen hätte ich es womöglich nie bemerkt.... 8o


    Gruß,
    Dietmar