Posts by jschrader

    Nette Anleitung. Die häten die mal ihren Fotografen geben sollen bevor sie ihre eigenen Panoramen gemacht haben. :D


    Warum sollten die mit einem fertigen Panorama nicht zurecht kommen? Die kochen auch nur mit Wasser, auch wenns englisches Teewasser ist, hehe. Vermutlich wollen sie das aber lieber selber machen, damit sie die Fehler die sie bis jetzt in den Panoramen haben selbst ausbügeln können. ;)

    Seite drei, erster Beitrag, zweite Zeile:

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    4 Screenshots aus dem Sim mit allen hier besprochenen Varianten.


    Die Aussage zu dem Photoshop Bild bezieht sich ausschließlich auf eine später optimierte 8000er Datei, die der interpolierten Datei sehr, sehr nahe kommt.


    Ich habe in diesem Fall auf eine Umsetzung im AFPD verzichtet, da das Ergebnis vorhersehbar ist.


    Deine Behauptung afpdjtof würde die Dateien durch Kompression nachteilig verändern kann ich nicht bestätigen, das wäre mir sofort aufgefallen.


    Allerdings benutze ich dafür ausschließlich JPGs maximaler Qualität aus unkomprimierten Dateien. Wie das mit JPGs minderwertiger Qualität aussieht, vor allem wenn schon Artefakte und sonstige Verluste sichtbar sind, kann ich nicht beurteilen.

    Verzeihung, aber ich gewinne langsam den Eindruck, du bist ein bißchen merkbefreit.


    Seite Drei, erster Beitrag, dort ist ein Bild mit vier Screenshots aus dem Simulator von allen besprochenen Formaten.


    Deutlicher geht es wohl kaum.

    Das Problem ist, daß niemand weiß wie das Material entstanden ist.


    Wenn ich deinen Screenshot (125 kb reichen völlig aus, um einen bewertbaren Ausschnitt zu erstellen) bei 200% anschaue, sieht das schwer danach aus, daß die 8.000er Datei weit hinter den Möglichkeiten zurück bleibt, die diese Größe bietet.


    Warum das so ist, kann man aber ohne die Originale nicht beurteilen.


    Um einen verwertbaren Vergleich zu haben, müssen die 8.000er und interpolierten 16.000er Dateien aus dem selben Ausgangsmaterial erstellt werden, so wie ich das bei meiner Versuchsreihe gemacht habe.

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    Ist das Ganze so richtig zusammengefasst? 1. Jürgen meint, ein optimal aufbereitetes 8k Bild ist der beste Kompromiss für freie Szenerien unter den Aspekten Qualität-Datenmenge.


    Ja :)


    @ Dietmar
    Geht doch nichts über Google:

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    Über die Detailfreudigkeit der Macher dieses Streifens kann man nur noch staunen: Da sitzt Deckard vor einem Bildbetrachter, in den er ein Foto einspeist, und die Maschine dreht und wendet das Foto so, daß man schließlich sogar in das Nebenzimmer des Raumes sehen kann, in dem die Aufnahme gemacht wurde;


    Komisch kann ich mich Null dran erinnern :rolleyes:

    Im Bladerunner geht es um das Erkennen von Replikanten, was sich als nicht ganz trivial erweist :D
    Ich empfehle die Romanvorlage von Philip K .Dick, an die der Film lange nicht heranreicht. Aber das ist ein anderes Thema :)

    Also gut, jetzt noch mal ganz ausführlich und für alle, die nicht gerne alte Beiträge vollständig lesen.


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    Ich bin eher auf der Suche nach einem möglichst guten Endergebnis für AFPD bei sinnvoll kleiner Datenmengei.


    Das Widerspricht sich. Entweder ein möglichst gutes Endergebnis oder reduzierte Datenmengen bei schlechterem Ergebnis.


    Das ganze steht und fällt mir dem Begriff "sinnvoll" und ist damit weitgehend abhängig von einer individuellen Interpretation resp. Anforderung.


    Die Eingangsfrage hat man sich garantiert auch bei IPACS gestellt mit dem Ergebnis, daß die bestmögliche Qualität bei sinnvoller Datenmenge etwa 50MB pro Szenerie bedeutet.


    Das ist die Vorgabe.


    Jetzt arbeitet ihr hier aber unter etwas verschärften Bedingungen, weil es a) schon schwer genug ist überhaupt ein vernünftiges Panorama zu erstellen b) es noch schwieriger ist, eins in der optimalen Größe zu erstellen, und c) es so gut wie unmöglich ist, diese Datenmengen im Downloadforum zu bewältigen.


    Also muß ein brauchbarer Kompromiß her. Dieser lautet: 8.192 px Breite und der Rest so gut wie irgend möglich. Im Endergebnis ist das eine gezipte Datei von unter 10 MB inkl. automatischer Installationsroutine für eine fertige Szenerie in den AFPD.


    Was damit produziert werden kann ist schon ziemlich vorzeigbar und übertrifft mitunter das, was andere Simulatorhersteller ihren Kunden zumuten bei weitem.


    Achtung, jetzt kommt die Kernaussage:
    Eine perfekt gemachte 8.000er Datei läßt sich durch Interpolation nicht verbessern, ohne daß man sich an anderer Stelle wieder Nachteile einhandelt.


    Aus diesem Grund habe ich oben bereits geschrieben

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    Ich würde aber davon abraten, die Daten zu sehr zu komprimieren und sich dafür Artefakte einzuhandeln. Gerade in flächigen Bereichen (Himmel) macht sich das im Simulator sehr unangenehm bemerkbar.


    Da die Dateigrößen der Szenerien im Simulator sowieso immer gleich sind, spielt die Kompression allenfalls für das limitierte Downloadforum eine Rolle. Hier sollte dann jeder sorgfältig abwägen, was er den anderen zumuten bzw. gönnen möchte.


    Aus diesem Grund würde ich persönlich mich immer daran orientieren, daß ein perfektes 8000er Bild einem Interpolierten vorzuziehen ist. Im tatsächlichen Flugbetrieb im Simulator würde man einen Unterschied ohnehin nicht bemerken.


    Ich weiß, daß dich das alles wenig beeinruckt, weil du ja deine "verbesserten Pixel" vor dir siehst. Ich müßte jetzt viel Zeit und Geduld investieren, wenn ich nachweisen wollte, daß dein Zugewinn mit einfacheren Methoden ebenfalls erzielt werden kann. Aber dazu fehlen mir die Zeit und das Interesse. Den Weg dahin habe ich aufgezeigt.


    Wer partout nicht davon lassen will, dem seien noch zwei besondere Verfahren zur Interpolation empfohlen:


    http://www.ononesoftware.com/detail.php?prodLine_id=2


    und dann noch die 10% Methode, bei der ein Bild in Schritten von jeweils 10% auf die gewünschte Endgröße interpoliert wird. Das ist keine Schikane sondern wird in eineigen Foren als DIE Methode propagiert.


    Und wer weiß: Vielleicht sitzen ja jetzt schon überall auf der Welt die Hersteller der zweitklassigen Simulatoren und versuchen ihr Stroh zu Gold zu spinnen :)

    Für mich ist die Sache an dieser Stelle beendet. Was ich von meiner Seite dazu beitragen konnte, habe ich geleistet.


    Ich habe weder den Wunsch möglichst kleine Dateien zu erzeugen, noch habe ich den Ehrgeiz, einen Nachweis zu führen, daß deine Methode wenig sinnvoll ist.


    In diesem Sinne :sekt:

    Hi Robert,


    schön daß die Ergebnisse gleich umgesetzt werden :)


    Drei Anmerkungen dazu:


    - Mach nicht 64 sondern 32 Kacheln (also 84 statt 88 )
    - ändere auch in der *.obj Datei die Zeile

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    PHOTOTEXTURES 8 4 deinverzeichnis/deinetextur

    mit den entpsrechenden Ziffern
    - verändere evtl. mal das sichtfeld im sim, ich hatte da auch schon das problem, daß die höher aufgelösten texturen weicher erscheinen, weil es da interpolationsprobleme mit der grafikkarte gegeben hat.

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    hast du aus diesem nachbearbeiteten "kleinen"Bild auch ein Pano erstellt und mit dem aus der vergrößerten jpg erstellen verglichen?


    Nein, ich habe den Vergleich im Photoshop gemacht, das hat mir gereicht. Es ist nicht damit getan, einfach ein Filter drüber laufen zu lassen, sondern man muß schon ein bißchen mit den Einstellungen spielen, um auf ein optimales Ergebnis zu kommen.


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    Welche BildGrößen werden denn nun von Ipacs benutzt?


    16.384


    Daß man die interpolierten Bilder stark kompirmieren kann ist logisch, denn faktisch enthalten sie ja nicht mehr Informatioen als die 8.000er Bilder, sondern brauchen nur ein bißchen mehr Platz. Die Zahl der "identischen" Pixel ist hier sehr groß, ergo auch das Komprimierungspotenial.


    Das zeigt auch der Vergleich der Dateigrößen der Ausgangsbilder im JPG-Format, jeweils erstellt aus einem unkomprimierten Bild mit minimalstem Qualitätsverlust:


    16.000 er 121 MB
    16.000 er interpoliert 92 MB
    16.000 er interpoliert aus JPG 78 MB
    8.000 er 23 MB


    Ich würde aber davon abraten, die Daten zu sehr zu komprimieren und sich dafür Artefakte einzuhandeln. Gerade in flächigen Bereichen (Himmel) macht sich das im Simulator sehr unangenehm bemerkbar.


    Da die Dateigrößen der Szenerien im Simulator sowieso immer gleich sind, spielt die Kompression allenfalls für das limitierte Downloadforum eine Rolle. Hier sollte dann jeder sorgfältig abwägen, was er den anderen zumuten bzw. gönnen möchte ;)


    Aus diesem Grund würde ich persönlich mich immer daran orientieren, daß ein perfektes 8000er Bild einem Interpolierten vorzuziehen ist. Im tatsächlichen Flugbetrieb im Simulator würde man einen Unterschied ohnehin nicht bemerken.

    Was ich zeigen wollte:


    Im Bild oben links sieht man in den hinteren Häusern statt Fenster so gut wie nichts, die Häuserwände sind diffuse Flächen, man kann Fenster allenfalls erahnen


    Bei dem interpolierten Bild unten rechts kann man die Fenster viel deutlicher erkennen.

    Finale :)


    4 Screenshots aus dem Sim mit allen hier besprochenen Varianten.


    Die interpolierte Version des 8.000er Bildes wirkt detailreicher als das ursprüngliche Bild.


    Bei genauerer Betrachtung stellt man fest, dieser Eindruck entsteht vor allem durch stärkere Kontraste und damit eine deutlichere Betonung der Konturen. Eine ähnlich gute Wirkung läßt sich demnach auch erzielen, indem man das 8.000er Bild direkt nachbearbeitet. Z.B. mit dem Filter für unscharfes Maskieren, der, technisch gesehen, genau diese "Schärfung" durch Änderung der Kantenkontraste bewirkt.


    Mehr Details bekommt man dadurch erwartungsgemäß nicht, lediglich die vorhandenen sind besser sichtbar. Das ist ja auch schon mal was :)


    Sehr schön deutlich wird das, wenn man die Fenster der Häuser in den hinteren Reihen vergleicht.

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    ab und zu streikt mein AFPDjtof und will nicht mit den jpgs rechnen!zB 85%er jpg: nein, 80 und 95iger jpg: ja, hat da jemand ähnliche erfahrungen?


    Ich kenne es nur, daß ie cpg machnmal nicht geht, und es gibt dann ein errorlog. Das liegt bei mir dann daran, daß ich im jpg ein Farbprofil mit gespeichert habe. Da hilft dann nur, das JPG neu abzuspeichern und noch mal von vorn anfangen.

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    Hi und sorry, wenn ich doch einen weiteren Kommentar erwarte,


    Kein Problem, dafür sind Foren ja da.


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    was heißt die dritte ist " so wie IPACS" sie erstellt? 84 oder 88er aufteilung?und die beiden anderen nicht?


    Ich weiß nicht, wie IPACS die Dateien umrechnet, jedenfalls nicht mit afpdjtof. Torsten hat mir gesagt, ich solle die Dateien mit 32 Kacheln erstellen, also 84 im Dateinamen.


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    bedeutet das, dass du die ersten beiden panos (8000er und 16000er interpoliert mit 44er aufteilung erstellt hast.??? und welche Vorlage hast du für die 16000 interpol genommen , die 8000jpg? oder eine BMP oder ?


    Nein, das bedeutet es nicht.
    Das 8.000er ist nicht interpoliert sondern wurde aus den Originaldaten mit 8.192 px erstellt. (Insofern ist es natürlich interpoliert, aber von oben nach unten, (ist die 16.000er übrigens auch, denn das Original ist noch größer) :D


    Die 8.000er wurde mit 4x4 Kacheln erstellt. Die 16.000er wurde mit 8x4 Kacheln erstellt, sonst würde es ja keinen Sinn machen.


    Als Vorlage zur Interpolation von 8.000 auf 16.000 diente ein JPG hoher Qualitätsstufe.


    Aber du hast völlig Recht, für so ein Vorhaben sollte man tunlichst eine unkomprimierte (bzw. verlustfrei komprimierte) Datei verwenden. Zum Vergleich habe ich hier zwei Crops aus dem Photoshop angehängt.


    Bild 1: witt_16i_k.jpg
    Aus einem 8000er JPG auf 16.000 interpoliert


    Bild 1: witt_16i_u.jpg
    Aus einem 8000er unkomprimierten TIF auf 16.000 interpoliert


    Klarer Sieg für die unkomprimierte Version, und wie es aussieht auch ein deutlicher Gewinn gegenüber der 8.000er Version im Sim.


    Ich werde nachher noch mal die neue interpolierte Datei für den Sim konvertieren, damit man den direkten Vergleich hat, dann ist hoffentlich alles komplett ;)

    Sodala, Nägel mit Köpfen:


    Hier eine Reihe von 3 Screenshots der Szenerie Wittgenstein die entweder alle schon haben oder sich bei IPACS laden können.


    Das original Panorama habe ich erstellt, deswegen habe ich auch Zugriff auf sämtliche Daten ohne irgend welche evtl. nicht nachvollziehbaren Zwischenschritt.


    Die Ausschnitte sind jeweils Crops aus der 100% Bildschirmdarstellung im Photoshop. Im AFPD wurde das Blickfeld auf 1.0 gestellt und der Screenshot im Zoommodus erstellt, damit jeweils die maximale Größe am Monitor dargestellt wurde.


    witt_8_.jpg (1. Bild)
    Die Szenerie mit 8.192 Breite


    witt_16i_.jpg (2. Bild)
    Die Szenerie aus der 8.000er Datei, bikubisch interpoliert auf 16.384 Breite


    witt_afpd_.jpg (3. Bild)
    Die Szenerie wie von IPACS erstellt mit 16.384


    Kommentar überflüssig.


    Dann noch zum Interpolator.
    Es ist richtig, daß man mit Lanzcos beim interpolieren eine bessere Qualität erreichen kann als durch bikubische Interpolation. Das betrifft aber vor allem die Treppenbildung und Feinheiten in Übergängen. Bei einem Faktor von 100% stößt aber auch der Beste Interpolator an seine Grenzen.


    Dazu noch zwei Screenshots des interpolierten JPGs. Einmal bikubisch (4. Bild) und einmal mit Lanzcos (5. Bild). Der Unterschied ist sichtbar, aber marginal und im Vergleich zur voll aufgelösten 16.000er vernachlässigbar.

    Das mag sein.
    Aber ich mache das Fernsehen, und da spielt es dann schon eine Rolle. :)


    Nein, deine Daten habe ich nicht geladen, ich erstelle gerade eine Testreihe mit meinen eigenen, da weiß ich dann auch genau, wie die entstanden sind.

    Genau das ist ja der Punkt, den es zu ergründen gilt.


    Wenn die 8.000er Bilder optimal umgesetzt sind, kann/darf es durch Interpolation eigentlich keine Qualitätssteigerung mehr geben.


    Falls doch, ist irgend etwas "faul" und das möchte ich gerne herausfinden.


    Ich bin gerade dabei eine Reihe von Screenshots mit unterschiedlichem Material zu erstellen. Nach dem Motto: Ich kann nur glauben, was ich weiß :)

    Na gut.
    Ich ersetze erwarten durch erzielen :)


    Also: Du interpolierst eine Datei mit 8.192 px auf 16.384 px und erzielst damit eine bessere Qualität?


    Das würde ich gerne ergründen, denn aus den reinen Pixeldaten läßt sich dieser Gewinn m.E. nicht erklären. Das wäre, wie wenn ich den Inhalt in meinem Geldbeutel durch aufblasen verdoppeln könnte :D