Aerofly Professional Deluxe

Sofort wird die CD von ihrer Hülle befreit und mein Laufwerk damit gefüttert. Die Installation ist schnell erledigt und es treten keinerlei Probleme auf. Der USB D

Los geht’s

Es ist also so weit. Mitte November liegt er vor mir: Der neue Aerofly Pro. Deluxe.

ongle wird problemlos von Windows XP erkannt, nötige Treiber installieren sich von alleine.

Bevor es losgeht, erst noch ein paar Eckdaten zu meinem „Testrechner“:

AMD Athlon 2400 XP

Nvidia FX 5200 (128 DDR)

384 SDRAM

Also Voraussetzungen, die wohl sicher geeignet sind für den AFPD.

Beim Ersten Starten fühlt man sich sofort wohl: Die Benutzeroberfläche ist etwa gleich mit der des AFP. So findet man sich gleich zurecht. Die „Fernsteuerung“ (in meinem Fall der Gamebird) wurde ordnungsgemäß vom Programm erkannt und kann auf altbewährte Art und Weise im „Calibrate“ Menu eingestellt werden, um dann schließlich die Knüppelbelegung und Tasten für Sonderfunktionen im „Controls“ Menu einzurichten.

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Neue Flugzeuge- neue Flugeigenschaften?

Das Standardmodell dass sich mir präsentiert ist die Christen Eagle die ich auch gleich für meine ersten Flugerprobungen in der Szenerie „ Winzeln“ nutze. Im Flugmodus fällt sofort auf, dass IPACS einiges in Punkto „ reflektierende Oberfläche“ getan hat. Wunderbare Lichteffekte kann man beobachten wenn man das Modell bewegt und es in der Sonne glänzt. Nun geht’s aber los: Gas rein, rollen, abheben. Das Fluggefühl kommt mir sehr vertraut vor. Das grobe „Flugmodell“ wurde also vom AFP übernommen. Etwas „Feintuning“ wurde wohl vorgenommen. Die Modelle fühlen sich doch ein kleines bisschen realistischer an.

Das gilt an sich für alle neuen Modelle. A propos neue Modelle. Folgende Modelle sind nun verfügbar:

Bei den Flächenmodellen:

- Airbus a320

- Cap 21

- Christen Eagle

- Extra 300S

- Learjet

- P-51 Mustang

- Shock-Flyer EXTRemA

- Shock-Flyer Super Star

- Shock-Flyer Edge

- Trainer ( ähnlich dem Super Air von Graupner)

- Ventus 2-c

- Zlin 50

Bei den Helis wären da:

- BO 105

- EC 135B

- Eco 7

- Eco 8 Brushless

- Heli 60

- MD 900

- Piccolo

- Bell UH-1

Im Übrigen wurde das Auswahlmenu für Flugzeuge und Helikopter sinnvoll überarbeitet. So bietet sich nun die Möglichkeit Flugzeuge, Segler und Hubschrauber gleichzeitig als auch jeweils einzeln anzeigen zu lassen. Eindeutig ein Pluspunkt der Übersicht schafft, wobei bei einem Programmneustart wieder das Menu mit ALLEN Modellen erscheint, und nicht die Flugzeugart die man zuletzt selektiert hat.

Abgesehen von diesen schön gemachten neuen Modellen sind auch einige Modelle aus dem AFP vertreten. Diese „glänzen“ nun im wahrsten Sinne des Wortes auf Grund der neuen Beleuchtung. Vor allem die ME 109 kommt nun richtig zur Geltung und wirkt größer und macht den Eindruck als würde sie aus einem Flugsimulator für Manntragende Flugzeuge kommen so detailliert ist sie. (wohl dem, der ein solches Modell in Echt besitzt)

Was meiner Meinung nach sehr positiv auffällt, ist, dass die Modelle nun größer wirken. Das liegt wohl vor allem daran, dass man nun auch Wert auf realistischere Slow-Flyer wie eben die Shock-Flyer gesetzt hat. Im AFP hatte man manchmal nicht unbedingt das Gefühl ein 3 Meter Flugzeug zu fliegen. Im AFPD hingegen denke ich wird das vor allem bei Modellen wie der BF 109 deutlich. Der Grund dafür liegt sicher darin, dass IPACS nun doch ein wenig in eine realistische Simulation kleinerer Modelle investiert hat. Womit wir bei einem wichtigen Thema wären, dass zumindest im rc-sim Forum immer wieder zur Sprache kam: Das Torquen und Hovern von Shock-Flyer und Co. Da ich nun neuerdings selber eine SuperStar von Ikarus mein Eigen nenne, sehe ich mich durchaus in der Lage zu sagen, dass die kleinen Styro Flieger wirklich gut gelungen sind (im Gegensatz zum AFP). Es ist nun tatsächlich möglich, und vor allem einfach mit den kleinen Elektro-Funflyern zu tourquen. Umgesetzt wurde wohl die Shock-Flyer Variante mit dem Standardantrieb und LiPo- Zellen. Wem das allerdings zu wenig an Leistung ist, der kann sein Flugzeug, wie vom AFP gewohnt, im Modell Editor bearbeiten:

Hier fällt allerdings auf, dass es keinerlei Änderung was die Einstellmöglichkeiten angeht, gibt. Der Editor ist aufgebaut wie im AFP und bietet die gleichen Funktionen. War der Editor denn schon perfekt?

Zu den Helis:

Ich gebe ehrlich zu, dass ich noch nie in meinem Leben einen realen Heli gesteuert habe, sodass ich sagen muss, dass es mir eigentlich nicht zusteht mir ein Urteil über die Flugphysik zu erlauben. Zumindest jedoch kann ich einen Vergleich zum Reflex ziehen, doch dazu später mehr.

Die Hubschraubermodelle an sich sind wieder schön gebaut, und größere Scale-Hubschrauber verhalten sich zumindest so träge, so wie ich mir das als Laie vorstelle.

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Reale oder irreale Umgebung?

Bei den Szenerien gibt es meiner Ansicht nach nichts zu bemängeln. Grundsätzlich gibt es im AFPD zwei Arten von Schauplätzen: Die mittlerweile bestens bekannten Panoramaszenerien sowie neue 3D modellierte Schauplätze.

Fangen wir also mit den Panoramaszenerien an:

Die Qualität ist sehr gut, die Bilder sind schön hoch auflösend und es sind keine Fehler zu erkennen. Die Position des Piloten ist vorgegeben und kann nicht verändert werden. Dafür kann jedoch die Position des Flugzeuges mit der Leertaste verändert werden. Hier zollt eben die Panoramatechnik ihren Tribut, man kann nicht wie in den ausmodellierten Szenerien „ herumlaufen“ und seinen Standpunkt selbst bestimmen. Dennoch vermitteln die Szenerien ein realistisches Fluggefühl.

IPACS hat nun auch recht ordentliche Crashobjekte in die Szenerien eingearbeitet. Auch weit entfernte Gegenstände führen ordnungsgemäß zu einer Kollision wenn man sich ihnen zu stark annähert. Im Forum tauchte die Frage auf, wie detailliert zum Beispiel Zäune als Crashobjekte erstellt wurden. Dazu ist zu sagen, dass die meisten Zäune sauber detailliert sind. Folgendes Bild beweist das. Jedoch hängt das von der Szenerie ab. Entscheidet man sich für „ Rottenburg“ kann man auch hinter Zäune fliegen und stellt fest, dass diese „ Maschen“ aufweisen und dass man das Modell dahinter sehen kann. In der Szenerie „ Sparlingfield“ hingegen verschwindet das Modell hinter dem Zaun. Diese Dinge sollte man jedoch mal kritisch hinterfragen und nicht direkt verärgert sein, dass IPACS sich dort „ keine Mühe“ gemacht hat. Geht man davon aus, dass die Zäune bewusst nicht mit „ Maschen“ versehen wurden, kann man sagen, dass es vor allem langsameren Rechnern zu Gute kommt. Denn dann ist es möglich diese Panoramaszenerien mit Crashobjekten auch mit weniger schnellen Rechnern problemlos zu durchfliegen. (zumindest waren meine Frames doch etwas höher in Sparlingfield). Wobei man eben halt nicht weiß, ob das so gewollt war den Zäunen keine „ Löcher“ zu geben, oder ob schlichtweg nicht dran gedacht wurde. Denn einen guten Eindruck macht es an sich nicht wenn man das Modell nicht mehr erkennt.

Natürlich ist nicht jeder Grashalm modelliert, jedoch „versinkt“ das Modell schon etwas im "Gras", und auch das Starten auf diesen „ Pisten“ ist eine ruppige Angelegenheit, was also bedeutet, dass es einen realistischen Unterschied zwischen Startbahn und Rasenpiste gibt.

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Nun aber zu den ausmodellierten 3D Szenerien:

Auch hier hat IPACS einen drauf gelegt. Um ehrlich zu sein fliege ich diese Szenerien doch lieber als die Panoramaszenerien. Es macht einfach Spaß den Konturen der Landschaft nach zufliegen und sich an Geschicklichkeitsmanöver zu wagen. Die Bäume und Landschaften haben neue Texturen bekommen, die gegenüber dem AFP doch noch schöner anzusehen sind. Vor allem Häuser und andere Objekte wirken recht gut.

Es lohnt sich vor allem mal gründlich die Landschaften zu erforschen, denn überall findet man offene Scheunen oder auch Höhlen durch die man hindurch fliegen kann.

Des Weiteren sollte man mal einen Blick auf das Wasser werfen. Dieses ist nett anzusehen und vermittelt ein gewisses „Tiefengefühl“. Nachdem nun Dietmar Kühn herausgefunden hat, wie man den Flugzeugen das Schwimmen lehrt, steht dem Wasserflug nichts mehr im Wege.

Nicht vergessen darf man natürlich die Indoorszenerie im AFPD. Hier macht es besonders viel Spaß mit dem Shock-Flyer zu fliegen. Eine Besonderheit ist hier eine Quaterpipe (eine kleine „ Rampe“). Wer es darüber nicht schafft eine geeignete Position zum Torquen lernen zu finden ist fast selber schuld. Außerdem kann man wunderbar einige Späßchen absolvieren und den Shock-Flyer zum Beispiel an die Basketballkörbe „ kleben“. Im Vergleich zur Indoorhalle im Reflex XTR muss ich allerdings sagen, dass die Halle im XTR eine viel bessere Qualität hat denn dort fühlt man sich wirklich wie in einer Turnhalle, und im AFPD ist man eben " nur" in einer 3D Halle. Außerdem hat die Indoorhalle des AFPD den bitteren Beigeschmack, dass man ordentlich Rechnerleistung braucht um ruckelfrei fliegen zu können. Da Bilder mehr als 1000 Worte sagen, einige Impressionen:

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Eine kleine Flugpause:

So, nachdem nun also schon so Einiges zu den „Flugplätzen“ und den Flugzeugen geschrieben wurde, werde ich mal auf ein paar Details eingehen. Im Flugmodus wurde die obere Einstellleiste ein wenig überarbeitet. Unter „Datei“ kann man im Menu Ton/Musik nun auch Lieder von IPACS selber anhören, jedoch ist es jedem selber überlassen, ob er diese Lieder gut findet oder nicht...

Das zweite Menu „ Hauptsicht“ wurde um den Punkt „Cockpitansicht mit Instrumenten“ erweitert. Na ja, wer es braucht...

Ein wenig interessanter sind die „ Grafik“ - Einstellungen. Hier ist es nun möglich neben den altbekannten Punkten aus dem AFP, zumindest in den modellierten Szenerien, Nebel einzuschalten. Die Dichte der Sicht erschwerenden Wassertöpfchen kann im „Grafik Option“ Menu eingestellt werden. Des Weiteren können Modellreflektionen und Gegenlicht ausgeschaltet werden. (womit man dann von der Grafik her wieder beim AFP landen würde). Ansonsten sind diese Menus an sich unverändert geblieben.

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Mal was „Technisches“:

Dieser Abschnitt dürfte vor allem für diejenigen interessant sein, die selber Modelle erstellen für den AFP/ AFPD. Zunächst ist zu sagen, dass die alten Modelle zum größten Teil zu funktionieren scheinen. Ich habe das mal an Hand der zu den komplexeren Modellen gehörenden Beispielen getestet: An der Concorde, der Corsair und meiner Skyraider. Den einzigen konkreten Unterschied den ich zwischen Concorde und den beiden anderen Modellen feststellen konnte war, dass die Texturen nicht als *bmp sondern als *tmt Dateien gespeichert sind. Das ist auch der Grund dafür, dass die Texturen der Concorde total falsch angezeigt werden. Die *.tmt Dateien müssen umbenannt werden zu *.bmp Dateien. Fakt ist jedoch, dass die Motorflugzeuge mit samt Sonderfunktionen ansonsten problemlos funktionierten.

Die *tmg und *tmd Dateien sind soweit beibehalten worden, und es sieht auf den ersten Blick nicht so aus, als wären sie um irgendwelche Sonderfunktionen erweitert worden. Mittlerweile wurden aber von ambitionierten Benutzern einige neue Möglichkeiten entdeckt, die zumindest die Helikopterpiloten begeistern dürften. Es sind jetzt Helikopter mit Gegenläufigen Doppelrotoren möglich, wobei auch die Anzahl der Blätter jetzt variieren kann. Sogar koaxiale Rotoren sind nun möglich. Zudem wird zwischendurch von den Hobby- Konstrukteuren immer wieder auf neue Funktionen im Forum hingewiesen sollten sie etwas Neues gefunden haben.

Völlig neu hingegen ist, dass 3D Dateien der Modelle nicht mehr als *obj Dateien gespeichert sind sondern haben ein neues Dateiformat namens *tgo. Diese lassen sich auch nicht mit Word oder dem Editor öffnen, wie es bei den *obj Dateien der Fall war. Die Tatsache dass ein neues Dateiformat eingeführt wurde bedeutet also, dass man wohl auf ein Programm von IPACS warten muss, dass etwas mit diesen Dateien anfangen kann. Außerdem schließt IPACS somit aus, dass die neuen Flugzeuge im AFP funktionieren. (gleiches gilt im Übrigen für die Szenerien, auch die funktionieren nicht im AFP)

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Übersicht Pro/ Contra:

Pro:

- ordentliche Panoramaszenerien

- sehr schöne 3D Landschaften

- Indoor-Szenerie

- Neue Modelle

- Slow- / Shockflyer werden nun besser simuliert

- Größe der Modelle wird deutlicher

- Seglersound ( klingt recht ordentlich, gesetzte Störklappen erzeugen sogar ein weiteres

- „ Pfeifen“)

- Die Modelle aus dem AFP funktionieren zum größten Teil

- Eigene Modelle kann man nach altbewährtem Prinzip erstellen

- Es ist zumindest keine Verschlechterung gegenüber dem AFP zu erkennen

- Genügend unterschiedliche Landschaften ( somit sollten auch trägere Rechner noch zum flüssigen fliegen reichen)

- Basiert auf dem an sich soliden AFP

- verbesserte Schattenausarbeitung

- Wasserflug ist nun mit Dietmar Kühns Methode möglich und macht dank der neuen Wasseroberfläche auch Spaß

Contra:

- immer noch keine Netzwerkfunktion

- nur leicht modifiziertes Flugverhalten

- Flugzeuge im 2- Spielermodus kollidieren immer noch nicht

- Immer noch keine genaue Nurflügelsimulation ( interessant Modellkonstrukteure)

- Keine großartigen Neuerungen

- Kleine Schnitzer in der Menuführung ( Menugrößen werden nicht gespeichert u.s.w. – eben halt alles wie im AFP)

- Es ist eben kein „neues Produkt“ in dem Sinne, sondern eher eine Erweiterung basierend auf dem AFP ( bei Contra deshalb, wegen dem Preis und der Werbung die mehr erwarten ließ)

- Preis

- Kein kaufentscheidender Punkt: Der USB Dongle ist nicht in einem schützendem Kunststoffkästchen sondern nur in einer Art hartem Schrumpfschlauch

Vergleich zum Reflex XTR:

Pauschal kann man sicherlich nicht sagen welcher Simulator der Bessere ist. Eigentlich müsste man beide haben, dann würde man einen „perfekten“ Simulator besitzen. Nach meiner persönlichen Einschätzungen simuliert der AFPD im allgemeinen die Flächenmodelle etwas angenehmer, vor allem aber Großmodelle fliegen besser (wobei sicher auch hier wieder die Meinungen auseinander gehen). Des Weiteren punktet der AFPD beim Abrissverhalten, dass etwas realistischer aussieht. Der Reflex XTR hingegen simuliert zumindest im aktuellen Update 5.01 die kleinen Modelle wie zum Beispiel die Shock- Flyer besser. Der Hauptunterschied im Flugverhalten liegt darin, dass im AFPD die Modelle ausgeglichen fliegen, und teilweise wie ein Brett in der Luft liegen. Im Reflex XTR hingegen wirken die Modelle etwas unruhiger in der Luft. Eigentlich finde ich weder das eine noch das andere Verhalten perfekt. Etwas in der Mitte wäre interessanter.

Unumstritten ist hingegen wohl, dass der XTR eindeutig der bessere Simulator ist wenn es um Heli- Simulation geht. Das sehe ich als Heli- Laie so, genauso wie es immer wieder im rc-sim Forum gesagt wird. Was die Szenerien angeht ist es auch wieder Geschmackssache. Wobei der XTR wohl vor allem Gras besser simuliert und auch weiter entfernte Geländestrukturen in den Panoramaszenerien sind sauberer ausgearbeitet als im AFPD. Der AFPD hat dafür jedoch die 3D Landschaften in denen man umherfliegen kann und seine Geschicklichkeit testen kann.

Fazit oder „ kaufen oder nicht kaufen?“

Bei allen Änderungen sollte man jedoch nicht vergessen, dass die Ausmaße der Veränderungen nicht extrem sind. Ich denke dass an sinnvollen Stellen verbessert wurde, man sollte sich jedoch im Klaren darüber sein, dass es sich hier mehr um ein etwas größeres Update handelt als um eine komplette Neuentwicklung. Das merkt man am Flugverhalten: leicht modifiziert aber nicht grundlegend neu. Und an den Szenerien: ebenfalls nicht direkt neu, „nur“ detaillierter und eben aufwändiger gestaltet. ( z.B. Crashobjekte in den Panoramaszenerien).

Ob man die von IPACS veranschlagten 179 Euros für die Version ohne „Game Commander“ für den AFPD ausgeben möchte muss natürlich jeder für sich entscheiden. Ich persönlich denke aber, dass man mit dem AFP auch sehr gut beraten ist. Die Neuerungen im AFPD sind meiner Meinung nach nicht so berauschend, dass sie einen Verkaufspreis von 179€ rechtfertigen. Das Produkt macht so wie es bei mir zum Testen vorlag eher den Eindruck, als wollte man kurz vor Weihnachten noch den Simulator auf den Markt bringen. Es sind eben halt vor allem die doch wichtigen „Kleinigkeiten“ (siehe „contra“) die den AFPD wirklich interessant hätten werden lassen, denn viele der Neuerungen sind uns ja bereits bestens aus dem AFP bekannt (Panoramatechnik war auch dort schon mit Crashobjekten möglich und waren schon recht ausgereift).

Auch wenn ich einige Nachteile aufgelistet habe, muss ich dennoch anerkennen, dass das was geändert wurde kaum Mängel aufweist, und dass eben die Nachteile nicht auf „falschen Neuerungen“ basieren, sondern einfach darauf, dass versäumt wurde bestimmte Erweiterungen zu erstellen.

Als Simulator an sich ist der AFPD dennoch, wie sein Vorgänger, eine sehr gute Software, die ein realistisches Fluggefühl und schöne Szenerien aufweist, sodass es bestens geeignet ist für das Fliegen bei schlechtem Wetter oder um bestimmte Figuren zu Hause ohne wirklichen Schaden zu üben.

Und zu guter Letzt noch ein Bild, das zeigt, dass man auch bei kommerziellen Produkten nicht 100%ig genau arbeitet. Dies soll keine Kritik sein, ist mir lediglich aufgefallen: Also, liebe Fans selbst erstellter Flugzeuge: Seit nicht zu hart mit der Kritik an unseren Modellen, die AFP(D) Entwickler machen auch mal kleinere Fehler. ;)

In diesem Sinne, viel Spaß beim Simmen, Tobias Fengels

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